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Tierische Lebensmittel wie Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte, Butter, Schmalz oder Speck enthalten vor allem gesättigte Fettsäuren. Doch auch einige pflanzliche, vor allem feste Fette strotzen vor gesättigten Fettsäuren, etwa Kokosfett, Palmkernfett oder gehärtete Pflanzenöle. Letztere verwendet die Lebensmittelindustrie zur Herstellung von Gebäck, Süßwaren oder Fertiggerichten.
Gesättigte Fettsäuren sind die "Sorgenkinder" in punkto Gesundheit: Sie sind schwerer verdaulich und können den Anstieg des Cholesterinspiegels begünstigen – einem wichtigen Wegbereiter für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt daher, maximal ein Drittel der als Fett zugeführten Energie in Form von gesättigten Fettsäuren aufzunehmen.
Pflanzliche Lebensmittel, insbesondere Öle, enthalten dagegen vor allem ungesättigte Fettsäuren. Olivenöl und Rapsöl sind besonders reich an einfach ungesättigten Fettsäuren, in Sojaöl, Sonnenblumenöl und Distelöl überwiegen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Auch Fischfett enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die Omega-3-Fettsäuren.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den Körper essentiell, das heißt, er kann sie nicht selbst herstellen und ist auf die Zufuhr mit der Nahrung angewiesen. Vor allem die Linolsäure dient als Baustein für Zellstrukturen oder als Vorläufer verschiedener Gewebshormone.
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