|
• Einkaufsliste für Fastenverpflegung
• 5-10 Flaschen stilles Mineralwasser ( man kann auch Leitungswasser trinken)
Kräutertee, verschiedene Sorten oder eine Mischung
Obstsaft ( 3 Flaschen) verschiedene Sorten
Gemüsesaft ( 3 Flaschen) verschiedene Sorten
5 Zitronen - ungespritzt-
Honig
fertige Gemüsebrühe
oder (wenn sie diese selbst zubereiten wollen) Kartoffeln,
verschiedenes Gemüse (Möhren, Sellerie, Lauch, Tomaten, Gewürze)...
Glaubersalz oder Bittersalz (in Apotheken erhältlich)
• Bereitlegen:
• etwas wärmere Kleidung als üblich
Lockere Bekleidung
Wärmeflasche
Hautöl
Trockenbürste
Handtuch
Irrigator ( Einlaufgerät) gibt's in der Apotheke
• Wichtige Dinge im Voraus
• Fastendauer 7 Tage
Bei Gesundheitsproblemen unbedingt vorher den Arzt konsultieren
Fastenprotokoll führen (über Häufigkeit der Toilettengänge, Art und Menge
der Flüssigkeitszunahme, Ruhepausen, Einläufe...)
Wenig fernsehen, mehr relaxen, lesen, spazieren gehen
Nicht rauchen, keinen Alkohol
Tägliche Gewichtkontrolle
Häufige Körperpflege
Beginnen sollte man am Wochenende, den Entlastungstag vielleicht auf einen Freitag legen
VIEL TRINKEN zwischendurch ( ca. 3 l Flüssigkeitsaufnahme am Tag)
Bei Zwischenfällen wie Kreislaufbeschwerden sollte man den Arzt aufsuchen
Keine Angst vor dem Einlauf (hört sich schlimmer an als es)
• Entlastungstag
• Bitte beachten:
nicht rauchen, keinen Alkohol, keinen Kaffee
kein Fleisch
nichts Fettes, nichts Gebratenes
aber nicht hungern - nicht hungrig ins Fasten gehen
sich voll auf das Fasten einstellen
weniger und einfach essen
seelische Last abwerfen
Hektik abbauen
sich selbst gut zureden
wichtige Termine während der Fastenwoche verschieben
eine Woche nur für sich Zeit nehmen
Familie und Kollegen, Bekannte darüber informieren
• Rezepte für den Entlastungstag
1. Reistag
3 x 50 g Reis (Vollkornreis) ohne Salz in Wasser kochen.
Früh, mittags & abends eine Portion - z.B. mit Äpfeln, Tomaten, Kräutern oder Gemüsebrühe
2. Obsttag
1,5 Kg verschiedene Obstsorten auf 3 Mahlzeiten am Tag verteilen
3. Einfach wenig essen
Morgens - Müsli oder Knäckebrot (1-2 Scheiben mit Quark)
Mittags - Rohkost, Kartoffeln, Gemüse
Nachmittags - 1 Apfel
Abends - Obst oder Gemüse, 1 Joghurt, Knäckebrot
Reichlich Wasser, Tee (Früchte oder Kräutertee) über den Tag verteilt trinken
• Der Einlauf
• Sie benötigen einen Irrigator (Einlaufgerät) und ein flexibles Darmrohr
Der Einlauf kann mit etwas Übung selbst durchgeführt werden.
Dazu hockt man sich am besten auf den Boden des Badezimmers, Badehandtuch drunter.
In die "Knie- Ellenbogen-Lage" (auf alle viere) begeben oder sich auf die linke Körperseite legen.
• Füllen Sie den Irrigator mit 1 l warmes Wasser (36-37°C) ohne Zusätze.
• Fetten Sie die Spitze des Darmrohres etwas mit Vaseline o. ä. ein.
• Der Irrigator sollte in Höhe der Türklinke aufgehängt werden
(je höher er hängt, desto stärker ist der Wasserdruck und damit die Einlaufgeschwindigkeit).
• Drehen Sie nun den Hahn am Schlauch zu und führen Sie das Darmrohr langsam in den After ein, etwa 20 cm vorschieben.
Ein eventuell auftretender Widerstand sollte nicht gewaltsam überwunden werden,
sondern das Rohr etwas zurückziehen, drehen und dann erneut langsam vorschieben.
• Nun den Hahn am Schlauch aufdrehen und das gesamte Wasser einlaufen lassen.
• Danach wird der Hahn wieder geschlossen und der Schlauch vorsichtig aus dem After entfernt.
• Nun möglichst ein paar Minuten warten (im liegen) bis Sie den Darm wieder entleeren.
• WAS TUN WENN:
...Das Darmrohr immer wieder auf Widerstand stößt?
Vielleicht sind Sie angespannt - am besten einige Male ruhig ein und ausatmen und erneut versuchen
...Bereits nach geringer Einlaufmenge ein starker Stuhldrang auftritt?
Möglicherweise liegt das Darmrohr nicht weit genug im Darm - schieben Sie es weiter rein
...Der Darm empfindlich reagiert?
Entweder läuft das Wasser zu schnell ein- den Hahn kurz zumachen oder den Irrigator tiefer hängen.
Während der Fastenzeit sollte der Darm alle zwei Tage mit dem Einlauf entleert werden.
Durch einmaliges Glaubern (am ersten Tag) wurde zwar weitgehende Darmentleerung erreicht, aber der Darm füllt sich schon bald wieder, es können auch Kotreste zurück geblieben sein.
Durch Gärung und Fäulnis entstehen dann Stoffe, die den gesamten Körper belasten und zu Kopfschmerzen, Hunger Unwohlsein und vieles mehr führen.
|