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Das Thermometer klettert in die Höhe, das Stressbarometer steht auf Sturm.
Mit unseren 30 Tipps für Körper und Seele bleiben Sie trotzdem locker - beim Sport, auf Reisen, im Job! RELAXEN ON THE ROCKS – LASSEN SIE SICH KALT ERWISCHEN
1. Bikini im Büro? Irgendwie nicht so im Sinn der Kleiderordnung. Umso schöner, wenn abends das Frischeprogramm für den Körper startet. Mit einer lauwarmen Dusche geht's los. Dann darf's statt normaler Bodylotion lieber mal ein fruchtiges Körperspray sein, mit dem man sich richtig einnebeln kann (z.B. „Aqua Sport“ von Biotherm). Oder ein kühlendes Gel, das sich üppig auftupfen lässt (z.B. „Cool Lustre Body Moisture“ von Clinique)
2. Die coolsten Stoffe: Seide, Baumwolle oder Leinen lassen viel Luft an die Haut
3. Frischer Wind vertreibt die Flaute im Kopf. Wenn am Himmel stur die Sonne scheint, einfach Ventilator oder Föhn (Kaltstufe!) anschalten und 5 Minuten angenehm kühle Luft genießen. Ätherisches Minzöl (z.B. von The Body Shop, Origins) wirkt ebenfalls belebend. Ein paar Tropfen in Shampoo, Spülung oder Styling-Gel geben, Kopfhaut sanft massieren
4. Wake-up für müde Augen: Lider 5-mal schnell öffnen und schließen
5. Macht schwere Beine leicht: Waden 2 Minuten von unten nach oben ausstreichen
6. Bei 30 Grad im Schatten fühlen sich Füße in Wassereimern am wohlsten. Weil das auf Dauer nicht gut kommt, müssen pflegende Kühlmittel für die Beine helfen (z.B. „Haute Légèreté„ von Yves Saint Laurent, „Leg Lifts“ von Origins). Sie lassen sich sogar über Nylons auftragen. Wer auch an warmen Tagen auf Strumpfhosen nicht verzichten mag, kann sie vor dem Anziehen in einer Mischung aus Eiswasser und Franzbranntwein spülen. Reinschlüpfen und das prickelnde Gefühl genießen!
7. Zartmacher aus dem Topf: Die neuen leichten Körperpuder halten die Haut trocken und pflegen sie streichelweich. Üppig mit der Puderquaste aufstäuben. Luxusstaub gibt es von vielen Duftlinien (z.B. „Zen“ von Shiseido, „Noa“ von Cacharel, Contradiction“ von Calvin Klein)
8. Macht sofort putzmunter: einen Hauch Grapefruitaroma hinter die Ohren und in den Nacken spritzen (z.B. „Eau Vitaminée“ von Biotherm)
9. Durstlöscher mit Frischmacher-Garantie: lauwarmer Pfefferminztee (z.B. von Yves Rocher, gemixt mit grünem Tee)
10. Taufrische Entspannungskur: 2 EL getrocknete oder 5 EL frische Rosenblätter (von ungespritzten Blüten) mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen und abkühlen lassen. Ein Baumwolltuch in dem Rosenwasser tränken und 10 Minuten um die Handgelenke wickeln
11. Blumige und orientalische Parfüms bleiben bei Hitze besser im Schrank, sie wirken wie schwere Gewitterwolken. Angenehmer für Haut und Nase sind Düfte ohne Alkohol (z.B. „J'adore Eau d'été„ von Dior, „Envy“ von Gucci)
12. In dubio pro Deo: Es bremst Bakterien, durch die unangenehme Gerüche entstehen. Immer auf die gereinigte, trockene Haut auftragen (z.B. von Sebamed). Härtefälle lieben Antitranspiranzien (z.B. von Rexona). Sie verengen die Poren und unterdrücken das Schwitzen (die körpereigene Klimaanlage wird aber nicht beeinträchtigt). Sensible Achseln bleiben mit Kristallsteinen trocken (in Apotheken)
13. Plötzlicher Schweißausbruch: mit den Zeigefingern einen Finger breit hinter den Ohrläppchen etwa drei Minuten lang massieren – der Akupressurpunkt zum Cool-Bleiben
14. Damit die Füße nicht heiß laufen: Baumwollsocken vor dem Anziehen kurz im Eisfach frosten
15. Manchmal muss man einen über den Durst trinken! Zwei Liter täglich sollten es im Sommer sein. Top sind Apfelsaftschorle oder Mineralwasser. Getränke ohne Sprudel sind jetzt besser. Kohlensäure führt schnell zu einem Völlegefühl, man nimmt dann automatisch weniger Flüssigkeit zu sich
16. Vorsicht mit der Tasse Kaffee, dem Gläschen Prosecco! Sie treiben den Schweiß auf die Stirn
17. Eisbergsalat könnte theoretisch ein Getränk sein: Er besteht zu 96 Prozent aus Wasser. Ideal, um den Feuchtigkeitsspeicher aufzufüllen. Weitere Kandidaten für die bissfeste Getränkekarte: Sellerie (94% Wasseranteil), Wassermelone (93%), Karotten (91%) und Erdbeeren (90%)
18. Yoga-Atmung kurbelt die körpereigene Aircondition an: rechtes Nasenloch zuhalten und durch das linke 5-mal ein- und ausatmen. Dann links zuhalten, rechts atmen
19. Ein Multitalent in Sachen Abkühlung ist Salbei. Als Tee (3 EL Blätter in 1 l Wasser kochen und absieben oder fertig in Apotheken) drosselt er die Schweißproduktion, im Fußbad hilft er gegen heiße Sohlen (dazu 3 EL Blätter in 1 l lauwarmes Wasser geben). Und auch in Deos wirkt Salbei wahre Wunder (z.B. in „Salbei Deomilch“ von Dr. Hauschka)
20. Eine kühle Brise zwischendurch liefern Sprays mit Mineral- oder Thermalwasser (z.B. von Artdeco, Evian, Vichy oder Avène, in Apotheken). Die feinen Wasserwerfer enthalten hochwertiges Wasser mit Pflegezusätzen wie Mineralien und Thermalplankton. Ihr zarter Nebel lässt sich sogar übers Make-up sprühen und entfaltet seine Wirkung auch auf Kopfhaut, Dekolletee und Armen
21. Kalte Duschen nützen wenig. Denn eiskaltes Wasser regt die Durchblutung so stark an, dass der Körper erst recht ins Schwitzen kommt. Ideal dagegen sind lauwarme Duschen, sie erfrischen dauerhaft. Vitalisierende Duschgels verstärken die Wirkung (z.B. „Aroma Fit Cocktail de Douche“ von Lancôme)
22. Dusch-Gymnastik bringt den Kreislauf wieder auf Touren: lauwarmen Wasserstrahl über Gesicht, Kopf und Schultern laufen lassen. Oberkörper nach vorn beugen, Kopf und Arme baumeln lassen, sodass das Wasser auf den Rücken prasselt. In die Hocke gehen, langsam aufrichten, wiederholen
23. After-Sun-Produkte (z.B. „C. Recharge Icy Fluid“ von Rubinstein) liefern nach der Sonne den Extra-Kick Feuchtigkeit. Ebenso Body Splashs (z.B. „Eau Dynamisante“ von Clarins). Sie enthalten einen hohen Alkoholanteil, der auf der Haut verdunstet und kühlt
24. Wenn die Hitze unerträglich zu Kopf steigt, rettet eine Gesichtsdusche à la Kneipp: Duschkopf nah ans Gesicht und den kalten Wasserstrahl von der rechten Schläfe ab mehrmals langsam kreisförmig um das Gesicht führen. Danach mit waagrechten Bewegungen des Strahls die Stirn massieren, zum Schluss von oben nach unten. Achtung: nicht bei roten Äderchen, die können schlimmer werden
25. Für den frischen Blick sorgen Augengels aus dem Kühlfach (z.B. „Eye Lift“ von Chanel) oder mit Quellwasser getränkte Augenpads (z.B. von Borghese)
26. Im Sommer steht das Gesicht auf ölfreie Pflege so glänzt der Teint nicht so schnell (z.B. „Thermal S Matt“ von Vichy, in Apotheken). Eiscremes auf Gelbasis mit feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen wie Aloe vera oder Hyaluronsäure (z.B. „Force C. Premium Super Energizing Cooling Gelee“ von Rubinstein) beleben auch noch gleichzeitig
27. Fünf Minuten Ferien: Eiswürfel an den Schläfen helfen überhitzten Gemütern beim Entspannen
28. Ein Kopfsprung in die Wellen ist wunderbar erfrischend, nur: Wer hat schon ein Meer vor der Nase? Alternative: Feuchtigkeitsmasken oder Coldpacks kurz ins Eisfach stecken (z.B. „Masque Igloo“ von Le Club des Créateurs de Beauté). Kühlt, pflegt, tut unglaublich gut!
29. Schlaflos im Sommer? So können Sie die drückende Hitze austricksen: etwa eine Stunde vor dem Zubettgehen ein Laken in der Tiefkühltruhe schockfrosten – und dann als kuschelige Kaltfront nutzen. Schöne Träume!
30. Sanfte Bewegung tut gut: ein Fall für Slow Motion
1. Für Po und Rücken: aufrecht hinstellen, rechtes Bein nach hinten strecken, Arme seitlich heben, Daumen zeigen nach außen. Oberkörper nach vorn neigen, Bauch fest anspannen, ein paar Sekunden halten
2. Für Bauch und Po: Seitenlage, Kopf auf den linken gestreckten Arm, rechte Hand in Brusthöhe aufstützen, Beine sind geschlossen, Füße angewinkelt. Beide Beine anheben. 5 Sekunden halten. 5- bis 10-mal, Seite wechseln
3. Stretching: Ausfallschritt machen. Das vordere Bein beugen, das hintere strecken, sodass ein 90-Grad-Winkel entsteht. Oberkörper gerade, eine Hand stützt sich auf dem vorderen Oberschenkel, die andere auf einem Stuhl ab. Mit dem hinteren Fuß nach hinten rutschen, bis es leicht (!) zieht. 20 Sekunden halten, Seite wechseln
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